Landwirtschaft

Heilkräftiges Gemüse

Der Gemüsekeller bot in alten Zeiten nicht nur einen Vorrat an Nahrungsmitteln, sondern auch eine regelrechte Hausapotheke. War jemand
krank, so griff man traditionell zu Zwiebel und Kohl, Möhren, Kartoffeln und Rettich. Denn Arzneimittel waren teuer. Und gerade kleinere Beschwerden konnte man gut mit dem, was sich vor Ort befand, in Haus, Hof und Garten, behandeln.

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Saatgut – das Objekt der Begierde

Saatgut – die Grundlage für unser täglich Brot, ist zunehmend ein Spielball von Geld, Macht und Monopolen. Es geht dabei um die Inwertsetzung von Lebendigem, um Return of Investment und die Durchökonomisierung unserer Alltagswelt. Die aktuellen wirtschaftlichen und sozialen Verhältnisse tragen dazu bei, dass Saatgut als Urbild der Fruchtbarkeit allmählich in sein Gegenteil verkehrt, nämlich möglichst unfruchtbar gemacht wird.

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Schweizer Boden – ein knappes Gut

Die Schweiz ist ein kleines Land. Etwa halb so gross wie Österreich und acht mal kleiner als Deutschland. Ihre Gesamtfläche beträgt 41.285 km². Davon sind 30,8% Gebirge und etwa 25,5% unproduktives Land. Die Siedlungsfläche beansprucht 6,8%, bleiben noch 36,9% oder 15,251 km² landwirtschaftliche Nutzfläche. Diese verhältnismässig kleine landwirtschaftlich nutzbare Bodenfläche steht unter zunehmendem Druck. Pro Sekunde wird in der Schweiz 1 m² dieses wertvollen Bodens verbaut oder zubetoniert.

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Europäische Bodenschutzpolitik

Böden sind eine wesentliche Lebensgrundlage des Menschen: auf ihnen bauen wir Nahrungs- und Futterpflanzen an oder kultivieren nachwachsende Rohstoffe. Etwa 99 % der weltweiten Nahrungsmittelversorgung für den menschlichen Verzehr (bemessen in Kalorien) wird auf Böden erzeugt. Sie reinigen und speichern Wasser, liefern Rohstoffe, dienen als Baugrund und sind ein wichtiges Archiv der Natur- und Kulturgeschichte.

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