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Neue Techniken in der Pflanzenzucht – Ethische Urteilsbildung aus kirchlicher Sicht

19. November 8:00 - 20. November 21:00

Können die Verfahren des Genome Editing diese Versprechen einhalten? Sind die Verfahren tatsächlich so präzise? Und ist dies die Landwirtschaft der Zukunft? Auch wenn kürzlich der EuGH entschied, dass die neuen Verfahren in Europa unter die Gentechnik-Regulierung fallen, muss nun der Umgang mit ihnen weiter beraten werden. So liegt seit Ende 2016 der Entwurf einer Novellierung des deutschen Gentechnik-Gesetzes vor, in dem erstmals neben das Vorsorge-Prinzip ein nicht näher definiertes „Innovationsprinzip“ gestellt wird.

Im Namen einer kleinen Vorbereitungsgruppe aus den Reihen von AGU, Brot für die Welt und EDL möchte ich Sie/euch zu einem Workshop zu diesen Fragen einladen. Ziel ist es zum Einen, uns zunächst einmal von Fachleuten eingehend über die neuen Techniken und deren Einsatz in der Pflanzenzucht informieren zu lassen. Zum anderen möchten wir mit Ihnen/euch darüber beraten, wie wir als kirchliche MultiplikatorInnen auf Genome Editing reagieren: Können wir gemeinsame Eckpunkte einer ethischen Urteilsbildung formulieren? Gelingt es, in der Öffentlichkeit eine gemeinsame evangelische Position einzunehmen?

Wir haben diesen Workshop als geschlossene interne Fortbildung konzipiert. Daher richten wir diese Einladung auch ganz bewusst an AkteurInnen der evangelischen Umwelt-, Land- und Eine-Welt-Arbeit. Bitte gebt die Einladung nur gezielt an diesen Personenkreis in euren Landeskirchen weiter!

Weitere Informationen zum Programm finden Sie auf dem nachfolgenden Link.

 

Details

Beginn:
19. November 8:00
Ende:
20. November 21:00
Veranstaltungkategorie:

Veranstaltungsort

Ev. Tagungsstätte Haus Villigst
Iserlohner Str. 25
Schwerte, Nordrhein-Westfalen 58239 Deutschland
Telefon:
02304 755 - 0
Website:
www.haus-villigst.de

Veranstalter

Institut für Kirche und Gesellschaft
Website:
http://www.kircheundgesellschaft.de/veranstaltungen